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3 Installation des Grundsystems

Vorausgesetzt, daß der Computer von CD booten kann, wird einfach die 1. SuSE-CD eingelegt und das System gestartet.

Man wählt Sprache und Bildschirm aus, danach steht man im Hauptmenü. Hier wählt man ,,Installation / System starten``. Nun startet YaST, das Installationstool. Mit ihm werden wir noch einiges zu tun haben. In den folgenden Bildschirmen ist folgendes auszuwählen: ,,Installation starten``, ,,CD-ROM``, ,,Linux neu installieren``.

Nun wird es das erste Mal interessant: Es geht ans Partitionieren!

-> SuSE: Kapitel 2.3, Seite 19

Partitionieren - Hilfe!

Obacht! Der Installationsminister warnt: unsachgemäße Partitionierung kann Ihr gesamtes System zerschroten!

Man kann das Linux-Dateisystem auf mehrere Partitionen verteilen - je nach bevorzugtem Anwendungsgebiet. Wir werden uns auf die einfachste Variante beschränken und eine 64 bis 128 MB große Swap-Partition einrichten und den Rest für Linux benutzen.

-> SuSE: Kapitel 2.11.1, Seite 68
-> SuSE: Kapitel 2.11.2, Seite 70

Einmal wie immer - die Standardinstallation

Weiter geht es mit der Auswahl der Software. Wir wählen ,,Konfiguration laden`` und entscheiden uns für eine der Standardinstallationen, die wir mit auswählen. Danach müssen wir ,,Ersetzen`` anwählen. Als nächstes sagen wir ,,Installation starten`` und schauen zu, wie der ersten paar CDs auf unsere Platte geschaufelt werden.

Nach der Kopierorgie gehen wir zurück ins ,,Hauptmenü``.

-> SuSE: Kapitel 2.3.5, Seite 26

3.3 Welchen Bootkernel brauche ich?

Nun fragt uns YaST nach dem Bootkernel. Dies ist das eigentliche ``Herz'' des Linux-Systems, das die Treiber enthält, mit denen unsere Hardware angesprochen werden kann. Für verschiedene Hardware braucht man verschiedene Kernel. So einfach ist das.

Für den Standard-Benutzer (ein einfaches IDE-System mit ATAPI-CD-ROM) reicht der Standard Bootkernel. Wer mit SCSI-Systemen arbeiten, oder exotische IDE-Karten hat muß sich aus der Liste der vorcompilierten Kernel von der 1. Installations-CD einen auswählen. (Es ist empfehlenswert den zu nehmen, der auch auf die Konfiguration zutrifft!)

-> SuSE: Kapitel 2.3.8, Seite 28
-> SuSE: Kapitel 2.7.4, Seite 51

3.4 Wie starte ich nachher Linux?

Linux bietet grundsätzlich zwei Möglichkeiten an, gestartet zu werden, wir werden auf zwei eingehen:

-> SuSE: Kapitel 2.4, Seite 36
-> SuSE: Kapitel 4, Seite 107

3.4.1 Eine Dame namens LiLo

LiLo (Linux-Loader) ist ein Programm, welches man wahlweise in den Boot-Sektor der Linux-Partition oder in den Master-Boot-Record installieren kann. Dort wird es dann gestartet, bevor irgendein Betriebssystem gestartet wird. LiLo meldet sich dann mit der Meldung ,,LILO:``e, danach kann man eines der eingetragenen Betriebssysteme starten.

-> SuSE: Kapitel 4.3, Seite 110

  
Abbildung: Beispielhafte Konfiguration für Loadlin im Bootmenü

Loadlin: Ein bequemer Umweg über DOS

Loadlin ist ein DOS-Programm, das nach dem Start DOS aus dem Speicher wirft und Linux lädt. Man kann Loadlin nehmen, falls man nicht möchte, daß ein Programm an den Boot-Records auf der Festplatte rumbastelt. Außerdem kann man sich dann in der Config.sys ein Boot-Menü basteln (Beispiel siehe S. gif)

3.5 Fragestunde

Jetzt wird unser eigenes Linux zum ersten Mal gestartet und wir bekommen eine Reihe von Fragen gestellt.


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Christian Garbs [Master Mitch]
Fre Okt 29 23:13:24 MEST 1999