Aus: Handbuch der Judenfrage
Die wichtigsten Tatsachen zur Beurteilung des jüdischen Volkes
Zusammengestellt von Theodor Fritsch (1933)
Faksimile-Verlag Bremen (Seite 194)

Kommunismus und Bolschewismus

[Das Welt-Gift kam aus USA]

Die tiefgehenden theoretischen Unterschiede, die von manchen Politikern zwischen Sozialdemokratie und Kommunismus, der in Rußland Bolschewismus heißt, gesucht werden, bestehen nicht. Es gibt nur Unterschiede in den Ansichten über das Tempo, in dem man den Umsturz der national gegliederten Gesamtgesellschaft erreichen könne. Der Kommunismus oder Bolschewismus ist nichts als radikalisierter Sozialismus, der die marxistische Auffassung, daß "eine Gesellschaftsform alle in ihr liegenden Produktionsmöglichkeiten entwickelt und in ihrem Schoße ausgebrütet haben" müsse, über Bord geworfen hat. Beide Bewegungen haben die gemeinsame jüdisch-marxistische Wurzel, den gleichen Ausgangspunkt; sie haben auch das gleiche Ziel.

Die Bolschewiken, die in Rußland die furchtbare Umwälzung hervorriefen und das russische Volk durch gemeinen Mord dezimierten, waren Juden, und zwar Juden, die vordem in der deutschen Sozialdemokratie hervorragende Rollen gespielt hatten. Mit Ausnahme Lenins, der aber mehr Mongole als Russe war, sind alle bekannten Führer der bolschewistischen Oktoberrevolution Juden und frühere Sozialdemokraten. Trotzki (Bronstein) erfreute sich in der deutschen Sozialdemokratie großen Ansehens. Er war Mitarbeiter an ihrer führenden Zeitschrift, der "Neuen Zeit" sowie an den radikalen Parteiblättern, wie "Leipziger Volkszeitung", "Bremer Bürgerzeitung" und anderen. Radek (Sobelsohn) hat sogar den Schriftleitungen verschiedener deutscher Sozialistenblätter angehört. Theoretische Säulen der deutschen Sozialdemokratie waren auch die Bolschewisten Karski, Rjasanow (Goldenberg) und Marchlewski. Ihnen galt die Charakterisierung als "Schnorrer und Verschwörer" durch den Reichskanzler Fürsten Bülow.

Da der Bolschewismus eine jüdische Bewegung ist, so ist auch die heutige Abwehrbewegung gegen den Bolschewismus in Rußland durchaus judengegnerisch eingestellt. Der Antisemitismus unter den russischen Arbeitern und Bauern war zeitweise so stark, daß der an die Spitze der Sowjetregierung gelangte Stalin unter dem Vorwand theoretischer und politischer Verstöße gegen die regierenden Juden Radek, Trotzki, Sinowjew (Apfelbaum) und andere nach Sibirien verbannte. Bezeichnend ist aber auch hier wieder, daß sich in der Judenpresse Deutschlands ein gewaltiges Lamento erhob, als dem Bluthund Trotzki, der aus Rußland geflüchtet war, in Deutschland das Asyl verweigert wurde.

Das schlechte Gewissen der russischen Judenbolschewisten ließ sie zu einer Namens-Mimikry greifen (Vertauschung der jüdischen Familiennamen mit russischen bzw. russisch klingenden). So nennen sich: Rosenfeld — Kamenew, Krachmann — Lagesky), Silberstein — Bogdanoff, Cohen — Woladarsky, Lewin — Piatnitzky, Fonstein — Zweditsch, Finkelstein — Litwinow, Rosenbaum — Maclakowsky, Löwenstein — Lopinsky, Nathansohn — Wobrow usw.

Über den Anteil der Juden am Regierungsbolschewismus einige Ziffern: Im Rate der Volkskommissare, der eigentlichen jetzigen Regierung, waren 17 Juden unter 22 Mitgliedern (die Ziffern beziehen sich auf die Zeit vor der Säuberung durch Stalin, aber der größten bolschewistischen Verbrechen), im Kriegskommissariat 33 unter 43, im Kommissariat des Auswärtigen 13 unter 16, Finanzen 30 unter 34, Justiz 20 unter 21, Kultus 41 unter 52, Versorgung 6 unter 6, Arbeitsministerium 7 unter 8, Kommissariat für die Provinzen 21 unter 23, bei der offiziösen Presse 41 unter 41.

Daß der Umsturz in Rußland, die Bolschewisierung, als eine Angelegenheit, ja als das Werk des Weltjudentums anzusehen ist, weist auch Fords "Der Internationale Jude" nach. Dort heißt es (S. 135): "Als der Sturz des Zaren bekannt wurde, erregte es in New York größte Freude (New York ist die größte Judenstadt der Welt, es beherbergt mehrere Hunderttausende von Juden). Ein Nichtjude von Weltruf hielt eine Rede, worin er einen Juden von hohem Ansehen" (gemeint ist der New Yorker Bankier Jakob Schiff) "dafür pries, daß er den Sturz des Zaren mit dem Gelde vorbereitet habe, mit dem während des Russisch-Japanischen Krieges unter den russischen Gefangenen in Japan Propaganda getrieben worden wäre." Freilich hat der ungenannte New Yorker Redner Herrn Schiff überschätzt. Die jüdischen Unterstützungsaktionen arbeiten viel zu großzügig, um das Werk eines Einzelnen sein zu können. Die Bolschewisierung Rußlands ist vielmehr von dem Gesamtjudentum aus dem Fonds betrieben worden, den Herr Schiff nur verwaltet hat! Übrigens nennt auch der Chef des französischen Nachrichtendienstes als Gönner der Bolschewiken das New Yorker jüdische Bankhaus Kuhn, Loeb & Comp., Felix Warburg, Otto Kuhn, Mortimer Schiff, H. Hanauer, einen Gugenheim und einen Breitung.

In Rußland, wo seit der Oktoberrevolution der Bolschewismus die Macht ausübt, find die Träume des Kommunismus nicht Wirklichkeit geworden. Es ist das Gegenteil eingetreten: In diesem Lande der Weltbeglücker herrschen grauenhafte Verhältnisse. Die kommunistische "Wirtschaft" vermag nicht die Bevölkerung zu ernähren. Verhältnismäßig günstige Nachrichten einiger Reisenden find nur darauf zurückzuführen, daß ihnen nur die "Schaugebiete" um Moskau und Leningrad und einige Distrikte im Westen gezeigt worden find. Sonst grassiert in diesem mit dem Kommunismus beglückten Lande der Hunger. Wichtige Lebensbedürfnisse wie Brot und Zucker find rationiert. Außer den regierenden Kommunisten hat kein Mensch in den Städten und Industriedistrikten satt zu essen. Die moralische Verwilderung spottet jeder Beschreibung. Die meisten deutschen Kommunisten, die in Erwartung des Leninschen Himmelreiches nach Rußland ausgewandert waren, kehrten nach Deutschland zurück, und sie lassen keinen Zweifel daran, daß für den Arbeiter in Deutschland selbst das Leben als Arbeitsloser in dieser furchtbaren Krisenzeit und bei der mehr als kargen Unterstützung immer noch der Arbeit in dem Hungerstaate des Bolschewismus vorzuziehen ist. Ein häufig sich als Vertreter seiner Firma in Rußland aufhaltender Angestellter, der allerdings in anderen als den Schaugebieten zu tun hat, erklärt — und es wird Don allen seinen Mitarbeitern bestätigt—, daß er regelmäßig halb verhungert aus dem "Arbeiterparadies" zurückkehre, und daß er nach einer solchen Reise seinen Magen erst wieder langsam an normale fetthaltige Kost gewöhnen müsse. Diese Tatsachen find nicht ohne Einfluß geblieben auf die Stellung der Arbeiterschaft aller Länder, besonders auch der deutschen, zum Kommunismus. Diese Partei hat in den letzten Jahren keine erheblichen Fortschritte mehr zu verzeichnen.

In der kommunistischen Partei Deutschlands spielen die Juden ungefähr die gleiche Rolle wie in der Sozialdemokratie. In den Parlamentsfraktionen dieser Partei find allerdings jüdische Bourgeois nicht ganz so zahlreich vertreten wie in der Partei des Sozialismus. In der kommunistischen Presse haben die Juden freilich den gleichen Einfluß wie in der Sozialdemokratie, ebenso im kommunistischen Schrifttum. Außerdem steht der deutsche Kommunismus völlig unter der Kontrolle der russischen Bolschewisten, also der Juden, so daß für ihn das gleiche gilt wie von der Sozialdemokratie: Er steht vollständig unter jüdischer Botmäßigkeit.

Sehr stark ist die Verjudung der Sozialistischen Parteien in den romanischen Ländern, besonders in Frankreich, und sie war es in Italien vor dem Faschismus. Weniger stark ist sie in Skandinavien, das überhaupt der Verjudung weniger zu unterliegen scheint. Vollendet dagegen ist sie unter der Führerschaft der österreichischen Sozialdemokratie.

Arno Franke.


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