Neustart

Reboot

Hier nochmal ein Hinweis, daß Sie das System auch von Diskette neu starten können. Dies funktioniert in gleicher Weise auch von der Installations-CD-ROM, welche das gleiche Image benutzt, wie es auch für die Rettungsdiskette verwendet wird.

Reboot

Ihr System wird nun neu gestartet und die Installation fast abgeschlossen...

Besonderheiten beim Neustart

Leider steht nicht für alle Architekturen ein Bootloader zu Verfügung. Die Unterschiede bei den verschiedenen Architekturen werden hier kurz beschrieben.

Sie können bei Probleme in jedem Fall von dem zur Installation benutzen Medium (CD-ROM, Diskette usw.) booten und auf der zweiten virtuellen Konsole eine Shell öffnen, um aufgetretene Probleme zu beseitigen.

i386

Auf dieser Plattform wird vom Installationsprogramm der LILO (Linux Loader) als Bootloader installiert. Hier sollten keine größeren Probleme auftreten, dies ist die am meisten vertretene Plattform.

Das Installationsmedium kann auch zur Reparatur eines Systems benutzt werden, bzw. Sie können Ihr System auch ohne LILO oder einen anderen Bootloader über das Installationsmedium starten. Geben Sie hierzu am Bootprompt des Installationssystems folgendes ein:

rescue root=/dev/hda1
wobei Sie hda1 durch den Namen der von Ihnen verwendeten Root-Partition ersetzen müssen. Das System lädt nun den Kernel vom Installationsmedium und wird versuchen, die von Ihnen angegebene Partition als Root-Dateisystem zu benutzen. Das System sollte dann ganz normal starten.

powerpc

Wenn Sie yaboot bereits eingerichtet haben, wird der Rechner automatisch von der Festplatte starten. Sie können aber auch erneut von CD-ROM booten und am Bootprompt neben dem Namen des Linux-Kernels (debian) die gewünschte Root-Partition angeben:


Welcome to yaboot version 0.6
Wrong partition 1 signature
Config file read, 483 bytes
Debian GNU/Linux PowerPC (potato)
boot: debian root=/dev/hda7

Der Kernel wird nun von CD geladen, es wird aber nicht wie bei der Installation das Debian GNU/Linux-Installationsprogramm gestartet, sondern die bei der Installation gewählte Root-Partition gemountet. Sie können auf diesem Weg natürlich auch weiterhin Ihr neues Debian GNU/Linux-System starten, wenn Sie vor der Installation eines Bootloaders zurückschrecken.

Wenn Sie BootX verwenden, müssen Sie noch einige Einstellungen vornehmen: Deaktivieren Sie zunächst unter „Options“ die Option „Use specified RAM Disk“ und klicken Sie auf OK. Danach haben Sie Zugriff auf ein neues Eingabefeld „Root device“:

BootX Konfiguration

Tragen Sie in dieses Feld die bei der Installation benutzte Root-Partition ein. Sie können die Einstellungen mit einem Mausklick auf die Schaltfläche „Save to prefs“ speichern.

alpha

Wenn Sie während der Installation eine kleine Partition für die Installation von aboot angelegt haben, so können Sie direkt von der Festplatte booten. Benutzen Sie hierzu auf der SRM-Konsole wieder das Kommando boot mit dem entsprechenden Device. Sie können sich auf der SRM-Konsole die angeschlossenen Geräte mit dem Kommando show dev anzeigen lassen.

dka0.0.0.6.0          DKA0              TOSHIBA MK1824FBV  805B
dka200.2.0.6.0        DKA200            TEAC CD-ROM CD-50  1.06
dka400.4.0.6.0        DKA400             SEAGATE ST34572N  HP03
dva0.0.0.0.1          DVA0
ewa0.0.0.8.0          EWA0              08-00-2B-E4-03-B8
pka0.7.0.6.0          PKA0                  SCSI Bus ID 7
>>>
In der zweiten Spalte finden Sie die Bezeichnungen der angeschlossenen Geräte. Wenn Sie wie hier gezeigt das Linux-System auf der Seagate-Platte installiert haben, so lautet das Kommando: boot dka4.

Sollten bei der Installation des Bootloaders (aboot) Probleme aufgetreten sein, so können Sie das verwendete Installationsmedium auch als Rettungssystem verwenden. Geben Sie hierzu nach dem oben gezeigten Bootkommando den gewünschten Kernel sowie die Systempartition an, die Sie mounten möchten: boot dva0 -fi linux.gz -fl root=/dev/sda1. Ändern Sie die Angaben entsprechend Ihren Anforderungen, diese Beispiel würde von einer Diskette booten.

m68k - Amiga

Auf dieser Architektur ist ein Starten von Debian GNU/Linux nur über das AmigaOS möglich. Um ein Symbol zu erzeugen, mit dem Sie von AmigaOS aus per Mausklick Debian GNU/Linux starten können, kopieren Sie sich von der Installations-CD das entsprechende Symbol und verändern Sie in dem Script StartInstall die Angaben wie folgt:

amiboot-5.6 -k linux root=/dev/hda3
Achten Sie darauf, das Device entsprechend Ihren Gegebenheiten anzupassen. Wenn Sie eine Grafikkarte verwenden, ändern Sie das entsprechende Script für Ihre Karte.

Weiterhin müssen Sie von der CD den Linux-Kernel (vmlinux) sowie das Programm amiboot in das gleiche Verzeichnis kopieren, in dem Sie bereits das Script angelegt haben. Sie können nun Debian GNU/Linux per Mausklick starten.

m68k - Macintosh

Auf der Macintosh-Plattform ist ein Start direkt von CD ebenfalls nicht möglich, auch hier müssen Sie zunächst einige Dateien auf Ihre Festplatte kopieren. Neben dem Programm Penguin benötigen Sie den Linux-Kernel (vmlinux).

Ändern Sie nun die Einstellungen, so daß die Partition mit dem neu installierten Basissystem als Root-Dateisystem gemountet wird.