9. Vorgehensweise bei der Netzwerkplanung

Die konkrete Vorgehensweise bei Entwurf und Planung von Netzwerken erlernt man zweckmäßigerweise durch Realisierung von "Modellprojekten". Nachfolgend wird daher nur eine Empfehlung zur zweckmäßigen Reihenfolge der Arbeitsschritte gegeben:
  1. Forderungen der Anwender sammeln

    Was soll mit dem Netz erreicht werden?

    Eine "Befragung" der Anwender sollte nicht das alleinige Mittel sein, da viele Anwender Möglichkeiten und Potentiale vermutlich kaum einschätzen können. Netzplanung hat immer auch einen Infrastruktur-Aspekt, d.h. das Netz soll nicht nur die gerade mehr oder weniger zufällig vorhandenen Rechner verbinden, sondern einen mittelfristig adäquaten Netzzugang an jedem Arbeitsplatz schaffen.

  2. konzeptionelle Planung

    In dieser Phase könnte man schon einen externen Planer beauftragen, wenn das erforderliche Know-How aber verhanden ist, sollte man diese Grundsatzentscheidungen selbst treffen.

  3. Detailplanung

    Diese Phase wird bei größeren Projekten üblicherweise durch spezielle Planungsunternehmen in enger Zusammenarbeit mit dem späteren Nutzer realisiert.

  4. Ausführung

  5. Abnahme, Probebetrieb

    Hier sollte unbedingt eine vom Ausführenden unabhängige Instanz wirksam werden. Wer dies selbst tun will, muß an die erforderlichen Meß- und Prüfmittel denken.

  6. laufender Betrieb

Der Hauptteil diese Abschnitts soll darin bestehen, daß Sie sich ein Thema aus einer Themenliste aussuchen und bearbeiten. Sie können selbst weitere Projektthemen beisteuern. Die Realisierungsabschnitte ab Detailplanung werden Sie natürlich nur im Ausnahmefall bearbeiten können, das Schwergewicht soll folglich auf den ersten beiden Phasen liegen. Nach Möglichkeit sollten Sie zu Teams zusammenfinden.

Die Projektideen sind in einer Datenbank registriert, in der Sie durch ein WWW-Formular folgende Änderungen vornehmen können:

Die Projektdatenbank finden Sie auf der Informationsseite Ihres Matrikels.


© Uwe Hübner, 29.12.97