1.12.7. Praktikum zum DNS

1. Abfrage von DNS-Daten

Dazu können Sie z.B. das Programm nslookup auf einem beliebigen Rechner im URZ der TU Chemnitz benutzen
(z.B. tantalus.hrz.tu-chemnitz.de, samson.hrz.tu-chemnitz.de, herkules.hrz.tu-chemnitz.de oder auch hydra.informatik.tu-chemnitz.de).

Folgende Informationen sind zu ermitteln:

Was bedeutet die Angabe "Non-authoritative answer"? Was müßten Sie tun, um zu einer "authoritative answer" zu kommen?


Für die folgenden Aufgaben ist wieder das Labor zu benutzen. Damit Sie nicht jedesmal die gesamte Netzkonfiguration "per Hand" vornehmen müssen, gibt es auf allen drei Rechnern alpha, beta und gamma ein Skript namens net_config_2. Dies sollten Sie immer zu Beginn Ihrer Arbeiten aufrufen. Dadurch wird folgende Netz-Konfiguration eingestellt:
Netz1: 192.168.10.x zwischen alpha und beta
Netz2: 192.168.100.x zwischen beta und gamma

beta ist als Router konfiguriert.


2. Installation eines Nameservers ohne Internet-Konnektivität

Richten Sie auf einem der Rechner, der Ihnen am geeignetsten erscheint, einen Nameserver ein, der für die Zone iuk-lab.tu-chemnitz.de autoritativ ist. Tragen Sie die drei Rechner des Labor-Netzes in die Datenbasis ein.

Beachten Sie, daß der NS keine Internet-Konnektivität hat, d.h. die Root-NS nicht erreicht.

Prüfen Sie die Funktionsfähigkeit des NS mittels nslookup auf demselben Rechner.

3. Resolver-Konfiguration

Konfigurieren Sie den Resolver auf (mindestens) zwei Rechnern, und kontrollieren Sie die Arbeitsweise des NS.

4. Reverse Mapping

Konfigurieren Sie den NS auch als Primary NS für das Reverse Mapping, indem Sie die Zone 168.192.in-addr.arpa einrichten.


© Frank Richter, 17.4.1998