1. Wie läßt sich das Internet charakterisieren?

    Als homogenes Kommunikationssystem zur Übertragung von Datagrammen.
    Als heterogenes Kommunikationssystem zur Übertragung von Datenpaketen.
    Als Zusammenschluß vorhandener Netze unterschiedlichen Typs.

  2. Was versteht man unter der Abkürzung UNI?

    User Name Interface
    User Network Interface
    Universal Network Interface

  3. Was verbirgt sich hinter der Abkürzung MAC?

    Medium Acount Control
    Multiple Access Control
    Medium Access Control

  4. Welche der folgenden MAC-Verfahren sind stochastische Verfahren?

    Token-Verfahren
    CSMA/CD-Verfahren
    Master-Slave-Verfahren
    CSMA/CA-Verfahren

  5. Welches MAC-Verfahren wird vom Ethernet verwendet?

    CSMA/CA-Verfahren
    Master-Slave-Verfahren
    Token-Verfahren
    CSMA/CD-Verfahren

  6. Was versteht man unter einer MAU?

    Medium Access Unit
    Medium Attachment Unit
    Einen Konverter, welcher das elektrische Signal des Ethernet-Koaxialkabels auf ein Attachment Unit Interface abbildet.

  7. Wie erkennt die MAU den Freizustand der Ethernet-Koaxialleitung?

    Durch einen 1-Pegel während des 100 ns-Taktintervalls.
    Durch Ausbleiben der Signalflanke in der Mitte des 100 ns- Taktintervalls.
    Durch einen 0-Pegel während des 100 ns-Taktintervalls.

  8. Welche Mindestgröße muß ein Ethernet-Rahmen besitzen?

    64 Bit
    64 Byte
    512 Byte

  9. Wie kann bei Ethernet eine Vergrößerung der Netzausdehnung erreicht werden und welche maximale Netzausdehnung ist damit laut IEEE-Standard 802.3 erreichbar?

    Durch eine Kopplung mehrerer Kabelsegmente unter Einhaltung einer max. Länge von 10km.
    Durch die Verwendung von Repeatern zur Kopplung beliebig vieler Kabelsegmente.
    Durch die Verwendung von Repeatern zur Kopplung von Kabelsegmenten unter Einhaltung einer max. Leitungslänge von 5km.

  10. Wie erfolgt beim Token-Ring-Verfahren die Verbindung der einzelnen Endsysteme?

    Die Stationen werden durch Medien-Zugangseinheiten (MAUs) an beliebigen Stellen eines Übertragungsmediums angeschlossen, welches zu einem Ring verbunden wird.
    Jedes Endsystem hat eine (vorwärts)gerichtete Punkt-Punkt-Verbindung zu einer Nachbarstation.
    Die Stationen werden über eine gerichtete Punkt-Punkt-Verbindung sternförmig an eine zentrale Netzeinrichtung (Ringleitungsverteiler) angeschlossen.
    Die Stationen werden über zwei gegenläufig gerichtete Punkt-Punkt-Verbindungen sternförmig an eine zentrale Netzeinrichtung (Ringleitungsverteiler) angeschlossen.

  11. Wie erhält eine sendewillige Station beim Token-Ring-Verfahren die Sendeerlaubnis?

    Aufgrund des verwendeten MAC-Zugriffsverfahrens benötigt Sie keine Sendeerlaubnis. Die Station beginnt zu senden und testet gleichzeitig, ob eine Kollision auftritt. Wird eine Kollision erkannt, so bricht sie den normalen Sendevorgang ab und sendet eine Abbruch-Sequenz.
    Sie erzeugt einen Token, in dem das Token-Bit auf T=0 gesetzt ist. Anschließend wartet sie, bis der Token einmal den Ring umlaufen hat und kontrolliert das T-Bit. Steht dieses immer noch auf T=0, so setzt sie T=1 und wandelt damit „im Flug" den Token in den Kopf eines MAC-Rahmens um.
    Sie wartet, bis ein Token mit Token-Bit T=0 ankommt und wandelt diesen Token „im Flug" in den Kopf eines MAC-Rahmens um, indem sie T=1 setzt.

  12. Was verbirgt sich hinter der Abkürzung FDDI?

    Ein Kommunikationsnetz mit einer effektiven Übertragungsrate von 100 Mbit/s.
    Ein Kommunikationsnetz mit Bustopologie.
    Ein Kommunikationsnetz mit Ring-Topologie.
    Ein Kommunikationsnetz mit optionaler redundanter Verkabelungsmöglichkeit, wodurch eine Erhöhung der Verfügbarkeit gewährleistet werden soll.

  13. Wie erfolgt bei FDDI-Rahmen die Kennzeichnung von Rahmenstart und Rahmenende?

    Der Rahmenstart wird durch eine spezielle Bitfolge gekennzeichnet, die ansonsten nicht zur Datenübertragung genutzt wird. Aufgrund der konstanten Rahmenlänge eines FDDI-Rahmens wird keine Rahmenende-Kennung benötigt.
    Rahmenstart und Rahmenende werden durch spezielle unterschiedliche Bitfolgen gekennzeichnet, die ansonsten nicht zur Datenübertragung genutzt werden.
    Der Rahmenstart wird durch eine spezielle Bitfolge gekennzeichnet, die ansonsten nicht zur Datenübertragung genutzt wird. Mittels einer Rahmenlängenangabe in einem Feld des FDDI-Rahmens ist das Rahmenende bestimmbar.

  14. Was versteht man unter „Early Token Release"?

    Ein Verfahren zur Vermeidung von Datenübertragungsfehlern.
    Ein Verfahren zur besseren Ausnutzung der Datenübertragungskapazität auf dem FDDI-Ring.
    Eine sendende Station generiert sofort nach Aussenden ihres Rahmens einen neuen Token.
    Eine sendende Station generiert vor dem Aussenden ihres Rahmen einen „Restricted Token".

  15. Welche LANs lassen sich mit Netzkopplungseinheiten verbinden?

    nur LANs mit gleichem MAC-Verfahren
    LANs mit gleichen und unterschiedlichen MAC-Verfahren
    nur LANs mit unterschiedlichen MAC-Verfahren

  16. Wie funktionieren Source-Routing-Brücken?

    Diese Brücken erhalten die Informationen zur Weiterleitung eines MAC-Rahmens direkt aus dem ankommenden MAC-Rahmen.
    Diese Brücken besitzen an ihren Eingangsports Adreßlisten zur Aufnahme der Source-Adresse ankommender MAC-Rahmen. In der Brücke werden die Ziel-Adressen der ankommenden MAC-Rahmen mit dem Inhalt der Adreß-Liste verglichen. Befindet sich die Ziel-Adresse in der Liste, wird der Rahmen nicht weitergeleitet.
    Die Brücken funktionieren nur, wenn die Sende-Stationen Routinginformationen in den MAC-Rahmen einfügen.

  17. Was versteht man unter Strukturierter Verkabelung?

    Ein Konzept für eine universelle Verkabelung, welches an keine speziellen Netzwerke und Übermittlungsdienste gebunden ist.
    Ein Konzept, das für bestimmte Netztopologien (Stern, Ring, Bus) konkrete Verkabelungsstrukturen festlegt.
    Ein Konzept, welches u.a. Leistungsanforderungen für Kabel und Vermittlungssysteme spezifiziert.

  18. Was versteht man unter einem Hubsystem?

    Ein modulares Gerätesystem, welches an zentralen Punkten der Strukturierten Verkabelung angeordnet ist und netzspezifisch konfiguriert werden kann.
    Eine an Verteilerpunkten eingesetzte Netzeinrichtung, die mehrere Netzkoppeleinrichtungen gleicher oder unterschiedlicher Funktion enthält.
    Eine Netzeinrichtung, die LANs unterschiedlichen und gleichen Typs miteinander koppelt.

  19. Welche Vorteile ergeben sich beim Umstellen eines Ethernet-LANs auf das 100BASE-T-Ethernet?

    Die räumliche Ausdehnung des Netzes kann dadurch auf das doppelte der max. möglichen Ausdehnung von Ethernet-LANs ausgedehnt werden.
    Die Datenübertragungsrate des LANs wird auf das 10-fache erhöht.
    Aufgrund des eingesetzten deterministischen Zugriffsverfahrens sind maximale Verzögerungszeiten beim Datentransfer voraussagbar.
    Bereits vorhandene Koaxialkabel können weiterhin als Übertragungsmedium genutzt werden.

  20. Welche physikalischen Übertragungsmedien kommen beim 100BASE-Ethernet zum Einsatz?

    UTP-Kabel
    STP-Kabel
    Koaxialkabel
    LWL-Kabel


  21. qtest 0.2beta (c) Uwe Hübner, 1996